Rad am Ring 2015 – CAD-PLAN-Team kämpft gegen die Zeit und das Wetter

Jedes Jahr ein riesen Ereignis für Radsportfreunde: das 24h-Rennen „Rad am Ring“ am Nürburgring. Mountainbike-Rennen, E-Bike-Rennen und besonders das traditionelle Straßenrad-Rennen locken seit Jahren tausende von Sportlern und Zuschauern in die Eifel.

Wie schon im letzten Jahr war wieder ein CAD-PLAN-Team dabei. Markus Koch, Produktmanager ATHENA, Alexander Krüger, Sales-Manager Deutschland-Nord, Jan Koopmann, Sales-Manager Niederlande, und Walter Schmidli, Geschäftsführer Infomind (Flixo) haben sich aufgemacht, um bei den Rennrad-Vierer-Teams einen Erfolg einzufahren.

Das Eifel-Wetter hat sich dieses mal von seiner unberechenbaren Seite gezeigt und den Ablauf des Rennens gehörig durcheinandergewirbelt. Wegen angekündigter Sturmböen sah sich die Rennleitung gezwungen, den für Samstagmittag 13:00 Uhr angesetzten Start aufzuschieben. Der Startschuss konnte erste sieben Stunden später um 20:00 Uhr erfolgen, so dass aus dem 24h-Rennen ein 17h-Rennen wurde.

Die verkürzte Fahrzeit bringt mit sich, dass der Anteil der in der Nacht gefahrenen Runden größer ist, bei denen die Rundenzeiten in der Regel weniger gut sind als am Tage. Trotzdem konnte das CAD-PLAN-Team seine durchschnittliche Rundenzeit im Vergleich zum letzten Jahr leicht verbessern, von 54:38 Min. auf 54:12 Min. Die vier CAD-PLAN-Fahrer legten 19 Runden in 17:09:44 Std. zurück. Im Feld der 684 Vierer-Teams reichte das für Platz 62 (eine Verbesserung um 30 Plätze gegenüber 2014) und Platz 16 in der Altersklasse „Master II“. Eine noch bessere Platzierung wurde durch eine Reifenpanne verhindert, die Walter Schmidli auf der Strecke zum Umkehren zwang. Das Vorderrad war zwar schnell gewechselt, dennoch hat die Reifenpanne wertvolle Zeit gekostet.

War der Samstag durch den Sturm schon verdorben, setzten ungewöhnlich niedrige Temperaturen um 5° C in der Nacht den Fahrern zu, vor allem beim Warten auf den Vorfahrer, der sich noch auf der Strecke befand. Auch so richtig Stimmung und Rennatmosphäre wollten sich bei den niedrigen Temperaturen nicht einstellen, viele Teilnehmer zogen sich zwischen den Runden in ihr Zelt zurück.

Der Sonntag zeigte sich dann von seiner sonnigen Seite und verwöhnte die Fahrer mit bestem Wetter bis zur Siegerehrung.

Dass man Samstagmorgen ins Fahrerlager kommt und die am Freitagabend aufgebauten Pavillons vom Sturm weggefegt sind, muss nicht unbedingt sein, findet Markus Koch. Insgesamt aber war die 2015er Ausgabe von Rad am Ring für die Fahrer des CAD-PLAN-Teams wieder ein tolles Erlebnis. Für Rad am Ring 2016 wünschen sie sich aber wieder etwas schöneres Wetter und ein echtes 24h-Rennen.

13.08.2015

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